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Geschichte

Gründung

Als am 1. Oktober 1911 der Möbelpolierer und Intarsientischler Theodor Poeschke in der damaligen Veltener Straße ein Beerdigungsinstitut gründete, lag das Haus, das noch heute die Geschäftsräume beherbergt, am Rande ausgedehnter Wiesen und Felder, auf denen Poeschkes Schwiegervater, der alte Schäfer „Vadder Braun“, mit seiner Herde vom Schäfersee bis nach Hennigsdorf zog.

In der Notzeit des I.Weltkrieges wuchsen dem Institut, in jenen Jahren noch das einzige in Reinickendorf und Rosenthal, neue Aufgaben zu – die Überführung vieler Gefallener und die Bestattung in heimatlicher Erde – Im 2. Weltkrieg war das kaum noch möglich.

Nach dem Tod des Firmengründers führte dessen Frau Ottilie das Geschäft in wiederum schwerer Kriegszeit weiter, bis auch sie, 1945 starb.

Den Wiederaufbau des in den letzten Kriegstagen weithin zerstörten Geschäftes mußte die einzige Tochter, Elli Alexander, in die Hand nehmen. Es war ein notvoller Neubeginn. Im Keller befand sich vorerst eine Telefonzentrale der „Roten Armee“, die letzten Särge wurden für die Bestattung gefallener russischer Soldaten beschlagnahmt.

Frau Alexander begann mit 20 geborgten Särgen. Dann mußten die Trauernden Bretter, zum großen Teil von zerlegten Möbeln, mitbringen; der Tischlermeister Rammler in der Hauptstraße (dem heutigen Alt-Reinickendorf!) zimmerte daraus mit Geschick und Phantasie Särge.

Gelegentlich erhielt Frau Alexander „durch Beziehung“ zwei Särge – gegen Lieferung von siebzig Nägeln. Nach der Währungsreform änderte sich auch das äußere Bild. Nach Verlegung der Roedernallee wurde der östliche Teil der Veltener Straße ein Teil der in Alt-Reinickendorf umbenannten Hauptstraße.

Als Elli Alexander 1973 starb, stand ihr bereits seit zwei Jahren die Tochter Hildegard Zöllner zur Seite. Sie änderte den Firmennamen in „Theodor Poeschke Bestattungen“, bemüht sich aber, die gute Tradition des Hauses weiterzuführen.

Karl und Robert Leonhard

Nach dem Tod von Hildegard übernahm Karl Leonhard, der Vater des jetzigen Inhabers, das Unternehmen und führte dieses 26 Jahre. Am 1. Mai 2016 hat sein Sohn Robert Leonhard das Geschäft übernommen.